Chronologie eines Jubiläums

25 Jahre LAG Lesben in NRW

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1995

Bevor alles begann, oder:

Warum braucht es eine Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in NRW?

Kurz vor Jahresende 1995 nimmt die „Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in NRW“, wie wir sie heute kennen, erstmals Form an. Doch natürlich ist der Impuls, mit dem ersten „NRW Lesbentreffen“ im Dezember 1995 einen Startpunkt für die Verbandsgründung zu setzen, nicht vom Himmel gefallen. Der Wunsch und die schon damals lebendige Praxis ist ohne Zweifel schon älter: sich im Austausch und in der Zusammenarbeit von Initiativen und organisierten und informellen Gruppen von und für Lesben gemeinsam für lesbenpolitische Anliegen stark zu machen und sichtbar zu sein. Wegweisend war hier ganz sicher das bundesweite „LesbenFrühlingstreffen“…

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1995

Einladung zur Gründung

„Deshalb möchten wir ein NRW-Lesbentreffen veranstalten“

Aus Aachen, aus dem Frauenkultur e.V., kommt die Einladung, prompt und politisch, mit Bezug auf bundesweite Zusammenhänge:

„Liebe Frauen,
das überregionale LesbenFrühlingstreffen ist ein Forum, auf dem viele Themen andiskutiert werden; aber es ist schwierig, bis gar unmöglich, inhaltliche Zusammenarbeit und Informationsaustausch bundesweit weiterzuführen“…

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1995

Erstes „NRW Lesbentreffen in Aachen“

„115 Initiativen (davon 9 an Unis bzw. Gesamthochschulen)“ sind eingeladen, 17 haben allerdings die Einladungspost nicht erhalten, wie später festgehalten wird. Im Dezember 1995 sind es dann aber doch 22 Initiativen und Lesben-(politische) Interessengruppen, die zum ersten „NRW Lesbentreffen“ zusammenkommen. Sofort krempeln die Teilnehmer*innen die Ärmel hoch, diskutieren im Plenum…

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1996

Resolution: einstimmig verabschiedet

Nur wenige Wochen nach dem ersten Treffen von Mitte Dezember 1995 kommen die Teilnehmenden des zweiten „NRW-Lesbentreffens“ zusammen. Es entsteht die „Resolution“: „Einrichtung eines Lesbenreferats in Nordrhein-Westfalen“ – einstimmig verabschiedet am 28.01.1996 (NL LAG 01-85).

1996

Geschichte wird gemacht

Gründungstreffen der LAG. Sie soll, so das Protokoll, zunächst heißen: „LAG LESBEN FÜR GRUPPEN, INITIATIVEN, VEREINE, PROJEKTE VON UND FÜR LESBEN“. Als Beschluss ist dann festgehalten: „Die LAG trägt den Namen ‚Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in Nordrhein-Westfalen‘. Unterzeichner*innen der Gründungsbeschlüsse sind: FLiP e.V. – Frauenliebe im Pott e.V. Essen, Lesbentelefon Bottrop, frauenberatungsstelle…

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1996

Ein neues Referat im MAGS NRW

Die Landespolitik schafft im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW die Stelle der „Lesbenreferentin“, wie es bei einer der ersten Veranstaltungen mit ihr heißt. Sie gehört zum „Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen“, so der Name damals. Im November 1996 stellt sich Daniela Grobe in der Fachveranstaltung „Auf dem Weg…

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1996

Bald geordnet

Der „Arbeitskreis für eine zu erstellende Geschäftsordnung für die LAG Lesben in NRW“ macht sich mit ersten Diskussionsentwürfen im Gepäck an die Arbeit: Er entwickelt und formuliert eine erste Geschäftsordnung für die LAG Lesben in NRW. (NL LAG 01-100)

1996

Unterstützung aus dem Ministerium

Die „Rosa Zone“ berichtet: „Endlich: 2 ‚Homobeamte‘ für NRW. Die ‚Referenten für gleichgeschlechtliche Lebensformen‘ im Sozialministerium stehen fest: Daniela Grobe und Pascal Belling“ (NL LAG 01-101) Materialvorschlag: „Endlich: 2 ‚Homo-Beamte‘ für NRW“, in: Rosa Zone, November 1996, überliefert in NL LAG 01-101)

1997

Erste Schritte: Akzeptanzkampagne und Antidiskriminierungsgesetz

Über das Jahr 1997 hinweg ist die noch junge LAG Lesben NRW Ansprechpartnerin in der Entwicklung einer ersten „Akzeptanzkampagne“. Sie macht lesbische Anliegen außerdem in den Konzepten für ein Antidiskriminierungsgesetz sichtbar. (NL LAG 01)

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1998

Wie groß ist die Akzeptanz für die Akzeptanzkampagne

Die Geburt von „Andersrum ist nicht verkehrt“

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat eine Umfrage zu einer geplanten Plakatkampagne gestartet. Die Befragten wurden u.a. zu ihrer Meinung zum Aktionsmotto befragt: „ca. 60 % stimmten der Feststellung „Andersrum ist nicht verkehrt“ zu, wobei allerdings der Nachsatz „… und das ist auch gut so“ als problematisch bewertet wurde.“ Über die Hälfte der Befragten war bereit „die Kampagne zu befürworten und sich innerlich dahinter zustellen.“ Für das MAGS NRW fasste Daniela Grobe zusammen: „Dies sind aus meiner Sicht optimale Voraussetzungen für die Realisierung der Kampagne“ (NL LAG 01-141)

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1998

Kampagne startet

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW ruft eine „Akzeptanzkampagne für gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ ins Leben

Die „LAG Lesben“ ist bei der zweiten Workshop-Tagung auf Einladung des MAGS NRW dabei – ebenso wie etliche Mitgliedsorganisationen individuell (NL LAG 01-143).

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1998

Hauptamtlich

Die LAG Lesben in NRW hat ihre erste Geschäftsführerin

Am 01.08.1998 beginnt Gabriele Bischoff mit ihrer Arbeit für die LAG Lesben in NRW.
Sie ist bis 2019 Geschäftsführerin.

1999

Nachbar*innen für lesbische Sichtbarkeit

Seit 1999 hat die LAG Lesben in NRW einen Raum für ihre Arbeit. In Düsseldorf Flingern bezieht die Landesarbeitsgemeinschaft einen Büroraum im geschichtsträchtigen Gebäudeensemble in der Ackerstraße 144. Damit ist die LAG Lesben in NRW unter einem Dach mit der frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V., den Mitgründer*innen der LAG. 12 Jahre bleibt…

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2001

LAG Lesben mischt sich ein

In solidarischer Analyse und Aktion: Die Tagung zu lesbischem Leben als Fluchtgrund wirkt nachhaltig

Ab 2001 arbeitet die LAG Lesben mit ihren Mitgliedsgruppen intensiv an Jahresthemen. Einen der ersten Schwerpunkte setzte die Landesarbeitsgemeinschaft mit dem zeitaktuellen Blick auf „Lesbisches Leben als Fluchtgrund – Asyl in Deutschland“. Zusammen mit dem Evangelischen Flüchtlingsreferat Düsseldorf veranstaltet die LAG Lesben in NRW im Oktober 2001 den Fachtag gleichen Namens. Von dem Kongress im „Haus der Kirche“ in Düsseldorf gingen wichtige Impulse aus, er prägte die Debatte um intersektionale Perspektiven auf Verfolgungs- und Diskriminierungsgegenwarten und LGBTIQ*-Feindlichkeit im Kontext von Flucht und Asyl …

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2002

Lesben in Sicht

Mit einer Auftaktveranstaltung in Aachen starten die Aktionswochen „Lesben in Sicht“. Über den gesamten Sommer und bis in den Herbst hinein finden in Nordrhein-Westfalen dezentral Veranstaltungen, Podien, Diskussionen und Kulturevents statt, begleitet von der Ausstellung „Lebenswege lesbischer Frauen“. Die mobile Tafelausstellung geht über die nächsten Jahre immer wieder auf Reisen…

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2003

Jetzt neu: mit Vereinsregister

Die LAG Lesben in NRW gründet sich als e.V.

Mit 24 anwesenden Initiativen und ihren Vertreterinnen.

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2003

Die „Akzeptanzkampagne“ wird hauptamtlich

Endlich: Der „Akzeptanzkampagne“ stehen Ressourcen zur Verfügung. Zunächst mit einer ¼ Hauptamtlichenstelle. Damit sind auch Weichen gestellt: In den folgenden Jahren wird die LAG Lesben in NRW Projektträgerin zahlreicher größerer und kleinerer Projekte sein, über kurze Strecke oder längere Zeit, zu den verschiedensten Themen lesbischer Sichtbarkeit, des Supports im Alltag,…

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2009

Café Rosa Mond schließt

Stern am LAG Lesben in NRW Party- und Politik-Himmel

„Silvester ist unser Abschluss und 2009 ist das Rosa Geschichte“.

Nach 30 Jahren schließt das Café Rosa Mond seine Türen. Es war wichtiger Ort für die LAG Lesben in NRW., zahlreiche Vollversammlungen und Arbeitsgruppen fanden unter dem Dach des Café Rosa Mond statt. Auch wenn die berühmten ‚wilden‘ Jahre des „Rosa“ am Oberbilker Markt und in der Oberbilker Allee mit dem Party-Highlight „Rosa Donnerstag“…

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2009

„Für Mut und Courage jeder einzelnen Frau“

Schriftstellerin Mirjam Müntefering ist erste Preisträgerin des Augspurg-Heymann-Preises der LAG Lesben in NRW

Der Tag der Preisverleihung ist nicht zufällig der 40. Jahrestag des Christopher Street Day in New York. Geehrt wird mit Mirjam Müntefering eine Schriftstellerin, die – ganz im Sinne des Anliegens des Preises – mit ihren Romanen lesbischer Sexualität, Alltagen und vor allem auch Herausforderungen lesbischer Sichtbarkeit Ausdruck verleiht. Durch den Preisverleihungsabend im Internationalen Zentrum Köln führte die Künstlerin und Kabarettistin Kordula Völker.

2010

Tabus überschreiten

Preisträgerin Maren Kroymann

Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin Maren Kroymann ist Preisträgerin des Augspurg-Heymann-Preises von 2010. In ihren wandel- und wunderbar vertrauten Rollen spielt sie mit Klischees und findet in spitzem wie feinem Humor sensible Punkte, um Tabus zu benennen. Auf der Bühne und in Film und Fernsehen erreicht sie über viele Jahre Menschen für mehr Sichtbarkeit lesbischer Alltage.

2010

Stifter*innen

Die ARCUS-Stiftung für schwule und lesbische Selbsthilfe erblickt das Licht der Stiftungswelt – als Gründung der LAG Lesben in NRW und des Schwulen Netzwerk NRW. Ein Jahr vorher – im März 2009 entstanden die ersten Vorschläge für eine Satzung.

2011

Kick it – gegen LGBTIQ*-Feindlichkeit im Fußballstadion

Der Augspurg-Heymann-Preis zeichnet Tanja Walther-Ahrens aus

Preisträgerin in 2011 ist die ehemalige Bundesliga-Fußballerin Tanja Walther-Ahrens. Das Motto der Lehrerin und Sportwissenschaftlerin, die bei Turbine Potsdam kickte: „Wenn wir hier [im Fußball und im Sport] etwas ändern können, kann man auch in der Gesellschaft etwas ändern“. Bis in die DFB-Funktionärsebene überzeugt Walther-Ahrens mit ihrem Einsatz für Bildungs- und Sichtbarkeitskampagnen gegen Diskriminierung auf dem Fußballplatz und auf der Stadion-Tribüne. 2011 erscheint auch ihr Buch „Seitenwechsel. Coming-Out im Fußball“.

Zum Preis: couragierte-lesben-preis.nrw/preistraegerinnen-2

2011

Die LAG landet auf der Sonnenseite

Die LAG Lesben in NRW nimmt Abschied aus der Ackerstraße. Seit 1999 hatte sie dort im Seitenflügel der Ackerstraße 144 ein Büro, in der zweiten Etage des Hauses, in der auch die frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V. ihre Beratungs- und Büroräume hatte. Mit dem Umzug in die Sonnenstraße 14 kann sich die LAG Lesben in NRW zwar räumlich etwas vergrößern, aus Platzgründen befindet sich das Kampagnen-Büro für „Anders & Gleich“ noch in den Räumen des ehemals „Schwulen Netzwerk NRW“…

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2011

„Fußball ist alles – auch lesbisch“

Die LAG Lesben setzt ein überraschend reichweitenstarkes Zeichen für Sichtbarkeit von Lesben im Fußball

Am 16. September 2011 berichtet das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen an die Landesregierung zum Thema „Frauen und Mädchen im Sport nach der FIFA-Frauenfußball-WM“ über die „Initiative der LAG Lesben in NRW e.V. ‚Fußball ist alles – auch lesbisch“:

„Die LAG Lesben in NRW e.V. hat die Frauenfußball-WM zum Anlass genommen, in Kooperation mit dem LSVD-Lesben- und Schwulenverband Deutschland e.V. auf die nach wie vor existierende Diskriminierung und Unsichtbarkeit von lesbischen Frauen …

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2012

Eine Frau, die nicht lockerlässt:

Die Journalistin Inge von Bönninghausen erhält den Augspurg-Heymann-Preis

Für ihr unermüdliches Engagement erhält die (Fernseh-)Journalistin Inge von Bönninghausen den Augspurg-Heymann-Preis. Laudatorin Ines Pohl, Chefredakteurin der taz, würdigt von Bönninghausen vor allem in ihrer Beharrlichkeit, Bündnisse zu schmieden, etwa als Gründerin des Deutschen Journalistinnenbundes (1987) und als Vorsitzende des Deutschen Frauenrats (2000-2004). In der Öffentlichkeit bekannt wurde Bönninghausen durch …

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2012

„anders & gleich“ startet mit der Kampagnen-Arbeit

 

 

Bei der Präsentation zum Kampagnen-Start im Oktober 2012 erinnert Ministerin Barbara Steffen (Bündnis 90 / Die Grünen, Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen) an die Befunde der Einstellungsforschung: Die empirische Sozialforschung messe über Umfragen zu „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ auch aktuell, dass gut die Hälfte der bundesweit Befragten etwa der gleichgeschlechtlichen Ehe ablehnend gegenüberstehe. Auch in NRW gäbe es ein „breites homophobes Klima“, so die Ministerin, „nicht nur an Schulen, sondern auch am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit“. …

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2013

Warp-Antrieb für die lesbische Community

Bundesverfassungsrichterin Susanne Baer erhält den Augspurg-Heymann-Preis

Ihre Vita ist rasant. Im Jahrhunderthaus in Bochum schildert Laudatorin Renate Rampf (seinerzeit Pressesprecherin des LSVD), wie die promovierte Juristin mit großen Schritten Geschichte schrieb: Als Professorin für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien, die 2002 mit nur 38 Jahren ihren Lehrstuhl an der juristischen Fakultät der Humboldt Universität bekleidet. …

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2014

Heteronormativität bringt uns Lesben oft in eine Zwickmühle

Maria Beckermann erhält den Augspurg-Heymann-Preis.

Zum Abschluss der Hirschfeld-Tage zeichnet die LAG Lesben in NRW die Kölner Ärztin, Gynäkologin und Sexualtherapeutin Maria Beckermann mit dem Augspurg-Heymann-Preis aus. Damit ehrt die LAG Lesben NRW eine Feministin, die ihre Zeit als praktizierende Ärztin, als Mitbegründerin der Frauenberatungsstelle FrauenLeben, als Vorsitzende des AK Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. immer ganzheitlich politisch sieht …

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2015

Preisträgerinnen-Duo

Der Augspurg-Heymann-Preis geht an (Trommelwirbel:) Die Verlegerinnen Manuela Kay und Gudrun Fertig

Für „unsere Leser*innen, die genau wissen, warum wir das machen“, soll der Preis sein. Gudrun Fertig reicht ihn anlässlich der Preisverleihung in der Bochumer Jahrhunderthalle kurzerhand symbolisch weiter. Mit der Zeitung „L-MAG“ und der „Siegessäule“ erreichen die Verlegerinnen Manuela Kay und Gudrun Fertig monatlich über 15.000 Menschen…

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2015

Kritische Frauen- und Lesbengeschichte

Namensgeberinnen auf dem Prüfstand

Dr. Christiane Leidinger aus Berlin und Lena Laps aus Bochum machen die Jury des Augspurg-Heymann-Preises darauf aufmerksam, dass Lida Gustava Heymann 1907 auf einer Veranstaltung des Verbandes Fortschrittlicher Frauenvereine in Frankfurt am Main mutmaßlich sagte, dass man sich nicht scheuen dürfe, „Gesetze für die Vernichtung körperlicher und geistiger Krüppel“ zu erlassen (zitiert aus der Frankfurter Zeitung vom 27.9.1907, Nr. 268). Mit diesem Hinweis …

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2016

Eine „goldene Wächterin“?

Die Jury des LAG Lesben in NRW-Preises berät über Entwürfe für eine neue Preis-Figur, die „goldene Wächterin“. Das neue Konzept wird aber verworfen, die Gespräche und Entwicklungsideen bleiben intensiv.

2016

20 Jahre LAG Lesben in NRW

„Wir wollen reden über Themen die beweg(t)en!“

Mit einer großen Party am Abend, vor allem aber mit Inputs, Workshops, Vorträgen und Austausch zu den Themen Identitäten, Lookismus, Diversität, Generationen, Regenbogenfamilien und internationale Solidarität feiert die LAG Lesben in NRW ihren 20. Geburtstag im Ruhrturm in Essen.

2017

CouLe – Preis für couragierte Lesben

Die LAG Lesben in NRW hat sich nach reiflicher Diskussion entschieden, den Preis für couragierte Lesben umzubenennen. In 2017 entsteht mit dem CouLe-Preis eine Auszeichnung, die Vielfalt und Verletzlichkeit und das Konzept der Widerständigkeit unterstreicht – als Preis für couragierte Lesben, der ermutigt und Sichtbarkeit herstellt.

Dabei ist wichtig: Der Preis „reflektiert die herausragenden Leistungen der bereits Ausgezeichneten ebenso wie er eine Ehrung für weitere lesbische Vorbilder darstellt. Oder anders gesagt: Die CouLe ist gleichzeitig Brückenbauerin und Zäsur“

Die Künstlerin Regine Rostalski entwirft auf diesen Grundgedanken eine Skulptur aus dem Werkstoff Metall. Die Preis-Figur wird 2017 zum ersten Mal verliehen. (NL-LAG 19)

2017

CouLe-Preisträgerin 2017

María do Mar Castro Varela

2017 wird die CouLe – der „Preis für couragierte Lesben“ zum ersten Mal vergeben. Preisträgerin ist die Diplompsychologin, Pädagogin und Politologin María do Mar Castro Varela, die sich in ihrer Forschung und Vermittlungsarbeit mit der Internationalen Frauen- und Geschlechterforschung und mit der kritischen Migrationsforschung beschäftigt. Ihre Arbeiten im Kontext der postcolonial studies und zu den Schwerpunkten der rassismuskritischen Gender und Queer Studies bewegen. Sie sagt von sich selbst: Wichtig ist es, zu intervenieren und zu sagen, was ist!

2018

Forscherin zu lesbischer Gewalt

Constance Ohms wird CouLe-Preisträgerin

Constanze Ohms ist die zweite Preisträgerin der „CouLe“ – dem Preis für „couragierte Lesben“. In den 1990er Jahren hat die Soziologin mit ihrem Buch „Mehr als das Herz gebrochen – Gewalt in lesbischen Beziehungen“ ein bislang unbetretenes Forschungsfeld zu Fragen häuslicher Gewalt beschrieben. Die LAG Lesben in NRW in ihrer Pressemitteilung zur Preisverleihung im Sommer 2018: „Mit ihrer beharrlichen Aufklärungsarbeit hat Constanze Ohms das Schweigen gebrochen und damit offenbar auch das Selbstbild von der friedfertigen, lesbischen Frau ins Wanken gebracht.“

2019

Lesbengeschichte

Die Spurensucher*innen Christiane Leidinger und Ingeborg Boxhammer erhalten die CouLe 2019

Ohne die „Spurensucher*innen“ und ihr Engagement für Lesbengeschichte hätten „viele ‚Herstorys‘ lesbischer Frauen nicht das Licht der Öffentlichkeit“ erblickt, heißt es in der Würdigung der Jury. Und sie hat Recht: Christiane Leidinger und Ingeborg Boxhammer haben mit dem Online-gestützten Geschichtsprojekt und -portal „Lesbengeschichte.org“ eine Schatztruhe gepackt, einen Wissensort, der wächst…

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2020

NRW LSBTIQ*-inklusiv startet

Forschung, Wissen und Vernetzung nimmt Handicaps und Beeinträchtigungen und ihre Bedeutung für die Intersektionalität von Ausschlüssen und Inklusion in den Blick

Viel zu wenig ist bekannt über die Lebenslagen und Erfahrungen, von Ausschlüssen und Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und queeren Menschen mit unterschiedlichen Formen von Handicaps, mit chronischen Erkrankungen bzw. mit psychischen oder physischen Bedarfen der Unterstützung. Diese Leerstelle geht das Projekt „NRW LSBTIQ*-inklusiv“ an. Initiiert wurde das Projekt durch die Mitgliedsgruppen queerhandicap e.V. und BIE queer e.V., durchgeführt in Trägerschaft der LAG Lesben. Zusammen mit der Fachhochschule Bielefeld realisiert BIE queer e.V. eine Erhebungsstudie…

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2020

„Wo sind denn alle?“

„anders und gleich“ leuchtet zum CSD 2020

Die weltweite COVID19-Pandemie hat auch in NRW – auch für LGBTIQ* – weitreichende Konsequenzen im Gepäck. Das betrifft unsere Alltage – z.B. im Kontext von Familiensituationen und Arbeitsleben. Aber auch die wichtigen, besonderen Anlässe fehlen. Im Sommer 2020 müssen etwa alle CSD- und Pride-Paraden ausfallen. Unter dem Dach der Kampagne „anders und gleich“ bei der LAG Lesben in NRW e.V. entsteht allerdings eine alternative Idee, die diese Leerstelle aufzuzeigen und ein Stückweit füllen helfen kann…

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2020

Wirtschaft? Gerne divers!

Die LAG Lesben in NRW wirft ein Auge auf Diversity als Marketing-Instrument

In Trägerschaft der LAG Lesben in NRW führen die „Wirtschaftsweiber“ (Köln) Projekte zu „Diversity in Klein und Mittelständischen Unternehmen“ durch.

2021

Selbst überrascht:

Imke Duplitzer, Preisträgerin der CouLe 2021, setzt Zeichen gegen LGBTIQ*-Feindlichkeit, gegen Menschenrechtsverletzungen und Machtstrukturen im Sport

„Ich muss gestehen, ich war wirklich gerührt und dachte zuerst, die hätten sich vertan“, gibt Imke Duplitzer im Interview mit L-MAG preis (https://www.l-mag.de/news-1010/imke-duplizer.html). Weil sie in der vielschichtigen LGBTIQ*-Community bereits hier und dort angeeckt ist, wie sie sagt, habe sie sich immer ein wenig zurückgehalten. Um so mehr freut sie die CouLe-Verleihung. Zur Preisverleihung macht Duplitzer dann auch deutliche Worte: Es sei gut, wenn die Community in ihrer Vielfalt vor allem zusammenhalte…

2022

SpielRäume Lesben & Sport

Im ausZeiten-Archiv, dem feministischen Archiv und Dokumentationsort für „Bildung, Information, Forschung und Kommunikation für Frauen“ entsteht mit der Homepage „SpielRäume Lesben & Sport“ (http://lesbenundsport.auszeiten-frauenarchiv.de) ein Tor zur Sportwelt von und mit weiblichen Akteur*innen, das digital mit der wachsenden Material-Präsentation und Sammlungsdarstellung (aber auch ganz analog im Archiv in Bochum) durchschritten werden kann: „Wir bieten Einblicke in die sportlichen Seiten unseres feministischen Archivs. Es darf in Erinnerungen an große Fußballereignisse geschwelgt werden, an Gay Games in aller Welt, an harte Kämpfe und leichtfüßige Spielereien.

Wir bieten Einblicke in unsere Archivschätze, die – auch ohne vorheriges Muskeltraining – vor Ort gehoben werden können, in denen gestöbert und geforscht werden darf“, lädt das ausZeiten ein. Das Projekt der LAG Lesben in NRW wird unterstützt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

2022

LGBTIQ*-Feindlichkeit zu oft unsichtbar

Die LAG Lesben in NRW ist Teil des Aufbaus einer Meldestellenstruktur

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) NRW macht einen wichtigen Schritt und schreibt ein Verfahren zur Einrichtung einer Meldestelle für Queerfeindlichkeit aus. Dieses Vorhaben war in den Jahren zuvor in der gemeinsamen Diskussion von MKFFI und queeren Organisationen im Aktionsplan „Impulse 2020“ entwickelt worden. Zusammen mit dem Queeren Netzwerk NRW e.V. als Projektträger, dem LSVD NRW, dem Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW und dem rubicon e.V. nimmt die LAG Lesben in NRW die Arbeit für die Entwicklung einer „Meldestelle Queerfeindlicheit“ auf…

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2022

Die LAG Lesben in NRW e.V. lässt die Korken knallen

Mit Gäst*innen, LAG-Aktiven, Freund*innen und Unterstützer*innen feiert die Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in NRW ihr Jubiläum als Landesorganisation.