In solidarischer Analyse und Aktion: Die Tagung zu lesbischem Leben als Fluchtgrund wirkt nachhaltig

Ab 2001 arbeitet die LAG Lesben mit ihren Mitgliedsgruppen intensiv an Jahresthemen. Einen der ersten Schwerpunkte setzte die Landesarbeitsgemeinschaft mit dem zeitaktuellen Blick auf „Lesbisches Leben als Fluchtgrund – Asyl in Deutschland“. Zusammen mit dem Evangelischen Flüchtlingsreferat Düsseldorf veranstaltet die LAG Lesben in NRW am 3. Oktober 2001 den Fachtag gleichen Namens. Von dem Kongress im „Haus der Kirche“ in Düsseldorf gehen wichtige Impulse aus, er prägt die Debatte um intersektionale Perspektiven auf Verfolgungs- und Diskriminierungsgegenwarten und LGBTIQ*-Feindlichkeit im Kontext von Flucht und Asyl – nicht zuletzt, weil dort geflüchtete Frauen berichten und ihre Erfahrungen und Einschätzungen festgehalten werden. So findet die Dokumentation der Tagung Eingang in die akademische Forschung und in die Archive. Gitta Büchner, Mitbegründerin der „IHRSINN“, hielt damals einige Gedanken zum Kongress fest. Der Text findet sich heute im Quellenkanon zur Geschichte der Neuen Frauenbewegung (vgl. Ilse Lenz (Hrsg.): Die Neue Frauenbewegung. Abschied vom kleinen Unterschied. Eine Quellensammlung, 2., aktual. Auflage, Wiesbaden (2010): Springer.

Flyer zur Veranstaltung

 

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