Im Sommer und Herbst 2019 starteten die Kooperationspartner*innen BIE Queer e.V. und queerhandicap e.V. das Projekt „NRW LSBTIQ* inklusiv“ in Trägerschaft der LAG Lesben in NRW e.V., gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW.

Ziel des Projekts ist es, die Lebenslagen und Bedarfe von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und Queer* mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen, psychischen und sonstigen Beeinträchtigungen in den Blick zu nehmen und geeignete Maßnahmen zum Empowerment zu entwickeln.
Für LSBTIQ* mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen, psychischen und sonstigen Beeinträchtigungen ist es immer noch schwierig, einen barrierefreien Zugang zu den Lebenswelten der Communities zu erhalten. Einerseits erfahren sie in ihren Communities Diskriminierung aufgrund ihrer Behinderung oder Einschränkung, andererseits stoßen sie bei Angeboten für Menschen mit Behinderungen aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität auf Vorbehalte und Ausgrenzung.

Um dies zu ändern, hat BIE Queer e.V. in der ersten Jahreshälfte 2020 eine breit angelegte wissenschaftliche Studie in Zusammenarbeit mit der FH Bielefeld durchgeführt. In der Studie wurden die Lebenssituation und die Bedürfnisse der betreffenden Menschen erhoben und ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie sind hier in einer Kurzfassung und einer Langfassung nachzulesen. Die Dokumentation der Studie kann bestellt werden unter: info@lsbtiq-inklusiv.nrw

Parallel dazu führte queerhandicap e.V. im November 2020 eine Fachtagung durch, bei der unter dem Titel „Auf zu neuen Ufern – Inklusion ohne Barrieren“ das Empowerment der Selbsthilfeorganisationen im Vordergrund stand. Mehr zur Fachtagung findet sich hier.

Das Projekt wird auch in 2021 weitergeführt. Für die Einladung zu zwei digitalen Workshops am 28.04. und 05.05. bitte hier klicken.

Mehr Infos auch in leichter Sprache und in deutscher Gebärdensprache: https://www.lsbtiq-inklusiv.nrw

WORKSHOP-EINLADUNG
Studie zu Bedarfen von LSBTIQ* mit Beeinträchtigungen
Kurzfassung der Studie
Dokumentation der Fachtagung