Imke Duplitzer, Preisträgerin der CouLe 2021, setzt Zeichen gegen LGBTIQ*-Feindlichkeit, gegen Menschenrechtsverletzungen und Machtstrukturen im Sport

„Ich muss gestehen, ich war wirklich gerührt und dachte zuerst, die hätten sich vertan“, gibt Imke Duplitzer im Interview mit L-MAG preis. Weil sie in der vielschichtigen LGBTIQ*-Community bereits hier und dort angeeckt ist, wie sie sagt, habe sie sich immer ein wenig zurückgehalten. Um so mehr freut sie die CouLe-Verleihung. Zur Preisverleihung am 19.6.2021 macht Imke Duplitzer dann auch deutliche Worte: Es sei gut, wenn die Community in ihrer Vielfalt vor allem zusammenhalte.

Die Profisportlerin, Olympiateilnehmerin und Medaillengewinnerin bei internationalen Wettkämpfen setzt sich auch jenseits ihrer Profession – dem Fechten – dafür ein, dass LGBTIQ*-Feindlichkeit, Machtmissbrauch und Menschenrechtsverletzungen im Sport nicht länger unsichtbar sind. So macht Imke Duplitzer durch Kampagnen-Arbeit und Aktionen etwa individuell darauf aufmerksam, dass Sportler*innen bei internationalen Wettkämpfen mitunter in Länder reisen müssen, in denen homosexuelle Menschen der Strafverfolgung ausgesetzt sind.

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